Jaufenpass mit dem Camper Van

Malibu Van auf Jaufenpass

Der Jaufenpass in Südtirol ist der nördlichste italienische Alpenpass. Er ist 2094m hoch. Für unseren 3,5t schweren Camping Van nicht ganz ohne. 10 nervenaufreibenden Kehren später, werden wir jedoch mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt!

Von der Zugspitze nach Meran

Nachdem wir drei Nächte auf Camping Erlebnis Zugspitze verbracht haben geht es für uns weiter Richtung Süden. Es hat die ganze Nacht geregnet.

Unser Ziel: Der Gardasee mit einem Zwischenstopp in Meran. Wir fahren nach Google Maps und stellen ein: „Autobahnen und Mautstraßen vermeiden“. Kaum überqueren wir die deutsch-italienische Grenze, sehen wir viele “Vignettenpflicht”-Schilder. Da wir keine Mautstraßen fahren wollen, entscheiden wir uns dagegen. Ob das richtig war, werden wir dann wohl später erfahren…

Erstmal muss Manni, unser 3,5t schwerer Camping Van, jetzt eine Strecke mit 16% Gefälle bewältigen. Das haben wir vorher noch nie gemacht – klappt aber glücklicherweise ohne Probleme. Wir sind erstmal erleichtert.

Mit dem Camper Van über den Jaufenpass

Kaum in Italien angekommen finden wir uns plötzlich vor dem 2094m hohen Jaufenpass wieder. Ob das gut geht? Wir sind uns unsicher, ob die Überquerung eines solchen Passes mit einem 3,5t Van eine gute Idee ist. Aber wir versuchen es. 10 Kehren, extreme Steigungen und ein paar Drängler später kommen wir oben an und sind absolut beeindruckt von dem Ausblick.

Wir sind stolz auf unseren Malibu Van und machen noch ein kleines Shooting auf dem Pass. Eine Kuh steht Malte auch noch Portrait. Dann fängt es an zu regnen und dichte Wolken schieben sich vor den tollen Ausblick.

Einkehr auf dem Jaufenpass

Wir entscheiden uns dazu einen kleinen Stopp in der Panorama-Hütte zu machen und trinken den ersten italienischen Cappucino. In der Hütte sitzen nur einheimische Bauern, die sich unterhalten und Karten spielen. Sie nicken mir freundlich und zugleich skeptisch zu, als ich die Hütte betrete. Ihre Haut und ihre Kleidung erzählen einen Geschichte von einem Leben in der Natur, ganz egal bei welchem Wetter.

Hier komme ich mir plötzlich fehl am Platz vor. Alles was bei uns in der Stadt zählt, existiert hier nicht. Noch nie während unserer Reise war mir der Unterschied zwischen Stadt- und Landmenschen so bewusst wie in diesem Moment.

Als wir wieder aus der Hütte an die frische Luft treten, haben die Wolken sich verzogen und plötzlich erscheint ein riesengroßer Regenbogen. Malte schafft es sogar ein tolles Foto von Manni und dem Naturspektakel zu schießen.

“SPECTAKULARE!” lässt eine Italienerin neben uns verlauten und schiesst ein Foto nach dem anderen durch ihre aufklappbare Handyhülle.

Bis nach Meran

Jetzt geht’s wieder 10 Kehren bergab – auch das macht unser Manni wunderbar mit –und wir steuern einen Wohnmobilstellplatz in Meran an. Genug gefahren für heute.

Abends genießen wir noch das Gewitter in den Bergen. Der Platz ist schön und liegt mitten in den Weinbergen. Ein Restaurant mit tollen Ausblick liegt direkt neben dem Platz. Wir entscheiden uns spontan dazu noch eine Nacht länger zu bleiben. Manni ist auch müde.

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